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Der Fuchs und die Trauben: Die 5 gemütlichsten Wiener Heurigen zum draußen sitzen


Eine Freundesgruppe stößt gemeinsam mit ein paar Gläsern Wein an
Endlich wieder gemütlich draußen sitzen? In meiner Liste findest Du die besten Orte dafür.

Ich gestehe hier und heute: Wir AlpineFoxes lieben den Wiener Wein! Wenn ich mit einem Glaserl krachkaltem Wiener G’mischten Satz mitten in einem Weingarten sitzen kann, auf dem Teller ein Liptauerbrot und am besten auch noch unsere wunderschöne Stadt zu unseren Füßen, dann ist das für mich das Paradies auf Erden. Ich habe natürlich meine absoluten Lieblingsplätze, zu denen es mich immer wieder hinzieht. Manche von euch haben sie bei einer meiner legendären Weinwanderungen sogar schon kennengelernt. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es irgendwann auch mal beständig warm wird und dann heißt es wieder an den Wochenenden: rauf auf den Nußberg mit den AlpineFoxes!


Blick auf Wien von den Wiener Hausbergen
Mit dem Blick lässt sich gut ein Tag verbringen

Du willst schon vorher und ohne mich losziehen? Verständlich. In diesem Fall seien Dir hier ein paar meiner absoluten Favoriten verraten. Hier lässt sich ein warmer Frühlings- oder Sommertag wunderbar verbringen. Egal ob alleine oder mit Freunden. Es ist wie ein Kurzurlaub, und doch musst Du Wien nicht verlassen! Ich freu mich aber natürlich auch über Tipps von Dir, denn ich bin immer auf der Suche nach neuen, magischen Orten in Wien. Also, hier sind sie, die 5 gemütlichsten Heurigen Wiens:



1) WEINBAU WINDISCHBAUER


An schönen, trockenen Wochenenden „wohne" ich fast beim Windischbauer. Von Nußdorf aus erreicht man ihn zu Fuß nach einem zwar recht kurzen, aber steilen Anstieg durch die Rieden. Die Anstrengung zahlt sich aus: die Weine (speziell der cremige Blanc de Noir) schmecken herrlich und der Blick auf die Stadt ist zum Niederknien.

Genauso versteckt am Steilhang des Nußberges und gerade deshalb so liebenswert sind übrigens auch die Nachbarn: der „Franzinger“ und der „Emmerich Glashüttner“. Große AlpineFoxes-Empfehlung!


Termine und Infos:


2) RUDOLF BURNER WEINBAU


„Die Hütte am Bellevue“: Auch so ein magischer Platz, an dem man Stunden verbringen und in den Sonnenuntergang hineinträumen kann. Der Blick geht über die Weingärten auf die „wilde“ Seite Wiens, hier ist der Ausblick auf den Wienerwald der Star und der G’mischte Satz mein Liebling. Auch den Burner kannst Du dir erwandern: ab der 39A Station Karthäuserstraße über den Schatzlsteig zur Bellevuewiese geht es ca 30 Minuten steil und schweißtreibend bergauf. Die Gehfaulen fahren mit dem 38A auf den Cobenzl und spazieren von dort in 10 Minuten gemütlich leicht bergab zur Hütte am Bellevue.


Termine und Infos:


3) WEINBAU ANDREAS WAGNER:


„Die Wagnerei“: Ein herrlicher Ort für einen Absacker auf dem Weg vom Nußberg (siehe Nr 1😉) zum D-Wagen. Bei einem bleibt es meistens nicht, denn der kleine Garten ist so gemütlich, dass man gar nicht mehr heimgehen möchte. Hier rennt der Schmäh, zur Straßenbahn ist es nicht mehr weit und die Fleischlaberl schmecken wie bei der Mama - Herz, was begehrst du mehr!


Termine und Infos:


4) WEINGUT DR. HÖFLER:


„Ausblick.Wien“: Jetzt geht’s rüber auf die andere Seite der Donau! Ein absoluter Geheimtipp im alten Strobelinsdorf, dem heutigen Strebersdorf, der blicktechnisch eine völlig andere Perspektive auf Wien eröffnet. Nomen est Omen! Den sagenhaft schönen Ausblick über die sanften Hügel der Rieden hinüber zur Stadt, den prämierten Wein und die köstlichen Schmankerln kann man einmal im Monat auch zur Musik der „Murtaler Kirchtagsmusi“ genießen. Und Riedenwanderungen mit abschließender Jause werden auch angeboten. Quasi das Äquivalent zu den füchsischen Weinwanderungen drüben im 19.Bezirk. Auch hier lohnt es sich, einen Nachbarn zu besuchen: nur ca 15 Minuten Fußmarsch vom Ausblick.Wien entfernt befindet sich mit dem Weingut Walter Wien schon der nächste Sehnsuchtsplatz für baumeln wollende Seelen und durstige Kehlen!


Termine und Infos:


5) WEINGUT FRANZ WIESELTHALER


Zum Abschluß zieht es mich in eine völlig andere Gegend Wiens, ins „Grinzing von Favoriten“, wie die eingesessenen Oberlaaer ihren Ort gerne nennen. Hinter einer schlichten Fassade versteckt sich der riesige Naturgarten der Buschenschank Wieselthaler, in dem man sich an heißen Tagen einmal an völlig „anderen“ Weinen versuchen kann. Denn das Oberlaaer Terroir unterscheidet sich sehr von dem der anderen Weinbauorte Wiens und macht die vielfach ausgezeichneten Weine genau deshalb so interessant. Urig ist es hier und bodenständig. Hier gibt es zwar keinen Ausblick, aber dafür ein richtig üppiges warmes Buffet und die Backhenderl und Surschnitzel beim Wieselthaler gehören zu den saftigsten der Stadt. Der Wieselthaler ist gut mit den Öffis zu erreichen: mit der U1 bis zur Therme Oberlaa und dann noch ein paar Minuten zu Fuß die Laaerbergstraße stadtauswärts. Oder Du erwanderst Dir den Wein und Dein Liptauerbrot bei einem Spaziergang vom Zentralfriedhof durch die Weingärten des Laaerberges!


Infos und Termine:


Nun wünsche ich Dir viel Spaß beim selbständigen Erkunden meiner Geheimtipps. Aber vergiss nicht: Gemeinsam ist es noch lustiger und vor allem informativer! Und was wäre ein Glas Wein ohne die passenden Geschichten? Die habe ich immer im Gepäck. Deswegen: Augen und Ohren auf, und gleich zur nächsten Weinwanderung anmelden. Bis bald!


Deine

Claudia


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