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Fuchstastische Kaffeekultur, Teil 2: Die 5 besten Kaffeehäuser im 4. Bezirk in Wien


Eine Tasse Kaffee und eine Zeitung auf einem Tisch
Ein guter Kaffee ist oft alles was man braucht. Gut, dass man den in Wien leicht findet.

Willkommen „auf der Wieden“, dem zwar kleinen, aber unglaublich vielfältigen 4. Bezirk Wiens! Zwischen Ringstraße und Gürtel, zwischen Naschmarkt und Belvedere spannt sich der „Vierte“, so weit, so bekannt. Aber was sich dazwischen verbirgt, hat es in sich, ist dem Nichtwiedner meist unbekannt und deshalb definitiv mehrere ausführliche Entdeckungsspaziergänge wert (am besten natürlich mit mir 😉). Hier gibt es Adelspaläste in Hülle und Fülle, eine uralte, versteckte Mühle, ein grandioses Bezirksmuseum in einem alten Tröpferlbad, ein paar richtig schöne Brunnen und natürlich viele, viele Geschichten hinter all den interessanten Fassaden zu entdecken. Und Gott sei Dank auch viele nette Kaffeehäuser, in denen man sich dann auch bei einer Melange und einem Torterl entsprechend erholen kann! Hier sind also meine 5 Lieblingskaffeehäuser im Vierten. Traditionell, trendy oder beides auf einmal- und so gar nicht touristisch! Komm mit auf Entdeckungsreise!


1. Café Goldegg, Argentinierstraße 49:

Das Goldegg ist ein wundervolles, klassisches Vorstadtcafe wie aus dem Bilderbuch! 1910 wurde es als Cafe Dobner gegründet und war seither schon vieles: Stammcafé der Eisenbahner, Treffpunkt verfolgter Gewerkschafter, Filmkulisse und natürlich Heimat unzähliger Kaffeetrinker, Tortenesser, Zeitungsleser, Frühstücker, Billardspieler, Plauderer etc, kurz: aller jener Menschen, die typischerweise ein echtes Wiener Kaffeehaus besuchen. Hier passt einfach alles, also nichts wie hin, ins „Goldegg“!




Eine Tasse Kaffee und ein Glas Wasser auf einem Tisch
Mehr braucht es manchmal stundenlang nicht.

2. Vollpension, Schleifmühlgasse 16:


Was für eine Idee, was für eine Geschichte! Aus dem Frust über ein trockenes Stück Kaffeehaustorte und der Sehnsucht nach einer saftigen Mehlspeis‘ „wie von der Oma zuhaus“ wurde, beginnend mit dem Jahr 2012, ein geniales Konzept, eine klassische Win-Win Situation und ein generationenübergreifendes, wunderschönes Projekt. In der „Vollpension“ gibt es die saftigsten Kuchen und Torten, gebacken von mitten im Leben stehenden, stolzen „Omas und Opas“, nach ihren eigenen Rezepten. Geht hin, plaudert, erfahrt die Geschichten hinter den Menschen und genießt das einzigartige plüschige Ambiente! Die „Vollpension“ rockt!



3. Café Wortner, Wiedner Hauptstraße 55:


Wow, das Wortner ist heuer schon 143 Jahre alt und somit eines der ältesten noch bestehenden Kaffeehäuser Wiens. Seit seiner Gründung 1880 ist es ein zentraler Treffpunkt für Jung und Alt mitten im 4. Bezirk auf der schönen Wiedner Hauptstraße. Hier gibt es köstlichen Kaffee und flaumige Mehlspeisen und eine sehr, sehr nette Frühstückskarte! „Richtig“ essen (und richtig gut!) kann man hier natürlich auch, im Sommer am Besten im herrlichen Gastgarten gleich hinter dem plätschernden Engelbrunnen (dessen Geschichte ich euch gerne einmal erzähle!). Und wenn es draußen kalt ist, sitzt man auch drinnen sehr gemütlich. Ein Tipp zu jeder Jahreszeit!


Website: www.wortner.at


4. Cafe Carl Ludwig, Favoritenstraße 7:


Das Carl Ludwig ist der Junior unter den bisher genannten Kaffeehäusern. Erst 2019 wurde es von drei Freunden - alle drei Liebhaber und Kenner wirklich, wirklich guten Kaffees - an einer ganz besonderen Location eröffnet. Man sitzt hier in der wärmeren Jahreszeit tatsächlich im versteckten, grünen Ehrenhof des prachtvollen Palais Carl Ludwig an der Favoritenstraße. Nach dem Motto: „was man nicht weiß, das sieht man nicht“ gehen viele Menschen an diesem Schatz einfach vorbei und somit entgeht ihnen ein wirklich erstklassiger Kaffee, Baristas, die zu den besten der Stadt gehören und einer der verstecktesten und vom Ausblick her elegantesten Kaffeehausgärten von Wien. Wenn ihr also bei einer Tasse erstklassiger Melange (nur so als Beispiel) sehen wollt, wo der jüngere Bruder Kaiser Franz Josephs logiert hat, dann auf ins „Carl Ludwig“!



5. Cafe Anzengruber, Schleifmühlgasse 19:


Also so ein richtiges Kaffeehaus ist das Anzengruber eigentlich nicht, oder besser gesagt: schon lange nicht mehr. Trotzdem haben wir es in diese Liste aufgenommen, es musste einfach sein! Betritt man das Lokal ( eine wahre Institution im Freihausviertel) und sieht das Mobiliar, denkt man: aha, Kaffeehaus! Wirft man einen Blick auf die Speisekarte, dann: böhmisches Wirtshaus! Letztendlich ist das Anzengruber aber wohl eine gelungene Mischung aus Wirtshaus, Beisl, Künstlerbar und Wohnzimmer für die vielen Stammgäste und das von Montag bis Freitag immer erst ab 16:00, dafür aber bis ein Uhr Früh. Hier geht’s also mehr um Wein und Bier als um Kaffee. Trotzdem oder gerade deswegen gilt hier: absolute Fuchsempfehlung!



Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt!


Was gibt es sonst noch im Vierten? Das entdeckst Du am besten auf einem Spaziergang mit mir!


Na, hast Du Lust bekommen, die „Wieden“ zu entdecken? Nun heißt es nur noch: Schuhe schnüren, den 4. Bezirk auf langen Spaziergängen entdecken und dann rein in eines der Kaffeehäuser! Vielleicht treffen wir uns ja zufällig in einem davon. Oder wir gehen am Besten gleich gemeinsam hin!


Noch mehr spannende Insider-Tipps zu Wien und anderen Reisezielen gesucht? Auf alpinefoxes.com oder auf meiner Facebook-Seite facebook.com/alpinefoxes findest Du noch mehr Ideen. Lass dich von meinen Empfehlungen und meinen Spaziergängen inspirieren und komm gleich zur nächsten Tour mit!


Bis bald


Claudia von den AlpineFoxes


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